Das wirkte sehr intim als Crystal Schuettler um auf neben unter und drumherum um Claus Rosenfelder sich schlängelte und wand. So entstanden Bilder einer wunderbaren ästhetischen Zweierbeziehung. Musik und Bewegung verschmolzen durch die beiden Darsteller zu einer ganz neuen Wohlfühleinheit. Bewundernswert mit welcher Klarheit Claus Rosenfelder seine Saxophon Improvisationen bei dieser massiven Belästigung in aller Ruhe und Konzentration ausführen konnte. Das war der perfekte Griff in die Pralinenschachtel, das Sahnehäubchen einer Darbietung die auf jeder Bühne dieser Welt einen guten Stand hätte. Bilder einer intimen ästhetischen Zweierbeziehung entstehen, perfekt gespielt und dargestellt durch stures ignorieren seitens Claus Rosenfelders und perfekt umschlungen von der ihn umgebenden Tänzerin. Warum wirkt dieses Bild so überaus erfrischend und spannend? Da wird vor unseren Augen etwas verschmolzen, das in der Regel nicht zusammen gehört. Was da passiert ist eigentlich ein Widerspruch in sich und wirkt dadurch so überaus komisch bei gleichzeitig sinnlicher Ästhetik.