Post Date Jul 28

Musik von Johann Sebastian Bach im Querklang am Berghang am Freitag den 30. Juli 2021 um 19 Uhr.

Der Querklang begrüsst mit Ulf Schlaak,Violine einen neuen begeisterten Mitstreiter, der für Ruhm und Ehre mit seiner Musik die Bergkirche und die Konzertreihe “ Querklang am Berghang “ unterstützt.

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Präludium C-Dur BWV 846 

( in der Bearbeitung von Ignaz Moscheles )

Violinsonate c-moll, BWV 1017

Suite f-moll, BWV 823

Violinsonate G-Dur, BWV 1021

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Ulf Schlaak, Violine

Michael Schneider, Violoncello

Martin Schreiner, Cembalo, Orgel

Die Musiker Ulf Schlaak

erhielt mit 5 Jahren seinen ersten Violinunterricht. Verschiedene Lehrer prägten seine musikalische Ausbildung, u.a. Mayumi Hasegawa, Isabel Schneider, Viorel Tarara. In vielfältigen kammermusikalischen Ensembles erarbeitete er klassische und zeitgenössische Kompositionen. Seit 2006 spielt Ulf Schlaak im Sinfonieorchester Tonart in Heidelberg, dessen Vorstand er ist. Dieses Orchester bringt regelmäßig zeitgenössische Musik zur Uraufführung. Weitere Impulse erhielt der vielseitige Musiker durch Projekte mit der Rheinischen Orchester Akademie Mainz. Ulf Schlaak spielt eine Violine von Josef Dalaglio(Mantua, 1795).

Michael Schneider, Violoncello

war Solobassist im Philharmonischen Orchester Heidelberg und Mitbegründer des Weltmusik Ensembles arkestra convolt“. Daneben widmet er sich als Solist wie im Ensemble der Verbreitung zeitgenössischer Musik und spielt Uraufführungen von Gegenwartskomponisten wie Olga Magidenko, David Loeb, Martin Georgiev und Maria Panayotova. Sein besonderes Interesse gilt dem Aufspüren von inspirierenden, energievollen Werken abseits des musikalischen Mainstreams.

Martin Schreiner, Orgel, Cembalo

studierte Kirchenmusik und Musikwissenschaft in Heidelberg Weitere Anregungen erhielt Martin Schreiner durch Orgelkurse bei Michael Radulescu und Ludger Lohmann. Seit 2003 ist er Organist und Chorleiter an der evangelischen Kirche Hüffenhardt (mit einer historischen Orgel der Werkstatt Overmann von 1814).
Neben der Kirchenmusik bilden kammermusikalische Programme in Verbindung mit Literatur einen Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit.

Post Date Okt 14

Anja Bosl – Akkordeon, zu Gast im Querklang: Rezitation mit Texten von Mascha Kaléko. Interpretation von Kompositionen für Akkordeon und Gitarre. Vokalisation von Obertönen.

Anja Bosl – Akkordeon, ist die Solistin im Querklang am Freitag, den 16. Oktober 2020 um 19.00 Uhr in der Evangelischen Bergkirche Schlierbach. 

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Verbal – Instrumental – Vokal

So präsentiert sich Anja Bosl im Duo mit Michael Schneider, Gitarre und Violoncello mit Werken von Astor Piazzolla, Matteo Falloni, Daniel Schnyder, Frédéric Burgmüller sowie Craig Bakalian sowie in Rezitation mit Texten von Mascha Kaléko.

Anja Bosl

Weitere Informationen: www.kontrabass-cello.de

http://www.kontrabass-cello.de/

Post Date Okt 8

Mascha Kaléko und die reife Zeit. Eine Zeitreise durch verlorene wie gewonnene Zeit am Freitag den 16. Oktober 2020 um 19.00 Uhr in der Evangelischen Bergkirche Schlierbach.

Mascha Kaléko und die reife Zeit.

Erinnern Sie sich an Friedrich Dürrenmatt und  die „ Physiker „ ? 

Im Wesentlichen geht es darum, ob sich eine Idee und das Wissen darüber rückgängig machen lassen, beziehungsweise vernichten lassen. Dürrenmatt stellt die These auf, dass ein Gedanke der einmal irgendwo gedacht wurde auch auf der ganzen Welt gedacht wird. Schon lange vor der Corona Pandemie haben Anja Bosl und Michael Schneider einen literarisch-musikalischen Abend geplant mit der wunderbaren Lyrik von Mascha Kaléko. Irgendwo, irgendwann in Berlin hat sich Dota, die Kleingeld Prinzessin, dieses Gedankens bemächtigt und inzwischen eine CD mit vertonten Gedichten dieser Lyrikerin herausgebracht.  

Am Freitag den 16. Oktober um 19:00 Uhr präsentieren wir Ihnen diesen geplanten Abend. Anja Bosl wird am Akkordeon gemeinsam mit Michael Schneider, Gitarre und Violoncello, die musikalische Umrahmung ausführen. Kompositionen von Astor Piazzolla, Matteo Falloni, Daniel Snyder, Frédéric Burgmüller geben dem Publikum Raum, die Texte von Mascha Kaléko wirken zu lassen. 

Michael Schneider sucht die verlorene Zeit

Das Hygienekonzept für diesen Abend richtet sich nach den Vorgaben der evangelischen Matthäus Gemeinde in der Evangelischen Bergkirche Schlierbach. Bitte hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten und deponieren Sie diese in dem bereitliegenden Umschlag. Betreten Sie die Kirche bitte mit Mundschutz. Auf ihrem Platz dürfen Sie den Mundschutz abnehmen wenn Sie möchten.

Post Date Sep 25

“ Die Traube kieselt noch im Munde “ – Richard Pietraß zitiert sich selbst in diesem mentalen Leitfaden für die Konzertlesung am 3. Oktober 2020 um 18:00 Uhr in der Evangelischen Bergkirche Schlierbach. Konzertlesung als Erntedankfest in der herbstlich geschmückten Bergkirche. Konzertlesung im Herbst, Symbol für die Ernte eines langen Lebens seit 1946 – dem Geburtsjahr des Gingko Biloba Preisträgers Richard Pietraß.

Konzertlesung im Querklang am Berghang.

Samstag, den 3. Oktober 2020 um 18:00 Uhr in der Evangelischen Bergkirche Schlierbach.

Richard Pietraß gibt sich die Ehre. 

Der Preisträger des Gingko Biloba Preises 2020 für Lyrik des Heidelberger Literaturhauses gestaltet zusammen mit Michael Schneider, Violoncello ein lyrisch musikalisches Erntedankfest am Samstag den 3. Oktober 2020 um 18:00 Uhr in der Evangelischen Bergkirche Schlierbach. 

Richard Pietraß (c) gezett

Richard Pietraß, Jahrgang 1946, lebt als Übersetzer, Lyriker und Herausgeber in Berlin. Sein literarischer Werdegang lässt sich sehr gut mit Worten von Hannes Wader beschreiben: Diesen Hunger diese Gier nach Liebe nach dem Leben spür ich heute noch in mir, ungebrochen, ungestillt, so ist mir als Kraft gegeben was oft nur als Schwäche gilt. 

Die Teilnehmerzahl bei der Preisverleihung ist sehr begrenzt. Daher freuen Sie sich auf die Gelegenheit, Richard Pietraß als beredten Lyriker, sowie lebendiges Kaleidoskop unserer Zeitgeschichte seit 1946 zu erleben. 

Michael Schneider – Foto: Bernhard Dedera

Kompositionen amerikanischer Komponisten geben Ihnen Gelegenheit, im herbstlich geschmückten Kirchenraum Ihre Gedanken im Koffer Ihrer „ Lebensreisekleider „ zu ordnen – Zitat: Richard Pietraß. Michael Schneider spielt KOmpositionen von David Loeb, Erik Friedlander, Philip Glass, Astor Piazzollaund Aaron Minsky.

Das Hygienekonzept gilt in Anlehnung der Regelung für die Bergkirche Schlierbach der Matthäusgemeinde.

Post Date Aug 21

Das I Cantori Quintett mit den schönsten Melodien aus fünf Jahrhunderten. In der Evangelischen Bergkirche Schlierbach am Freitag den 28. August 2020 jeweils um 18.30 und 20.00 Uhr.

I Cantori – die schönsten Melodien aus 5 Jahrhunderten, 5 Kontinenten in weniger als 50 Minuten.

Das Hygienekonzept haben wir in Anlehnung an die Massnahmen der Bergkirche übernommen.

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Mit Werken von Manuel de Falla, Isaac Albeniz, Enrique Granados, Osvaldo Golijov,

Antonio Vivaldi und Luigi Boccherini.

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Conny Keller – Violine

Salome Schneider – Violoncello

Thomas Lemke – Gitarre

Walter Pfundstein – Kontrabass

Michael Schneider – Gitarre, Violoncello

Salome Schneider – mit dabei

Das Instrumental Ensemble I Cantori präsentiert Musik die teilweise Jahrhunderte alt ist aber heute aktueller denn je.

In dem Melodiezyklus dieses Abends geht es um die Vermischung dreier Kulturen: Christen, Araber, Juden – beginnend im Spanien des späten 15. Jahrhunderts vor der Vertreibung der Juden. Der Wechsel von friedlicher Koexistenz mit offenem Konflikt zwischen diesen drei Kulturen wirkt bis in unsere Zeit nach.

Die Musik dieses Abends gründet sich auf Fundsachen: einem sephardischen Liebeslied, einem christlich arabischen Osterhymnus, sowie auf Original komponierten Melodien. 

In Boccherinis „ La Musica Notturna di Madrid „ beschreibt der Komponist den Aufzug der Nachtwache in Madrid vermischt mit den Rufen der Straßenhändler und dem regen Treiben der Menschen in der Stadt.

Die Melodien wechseln im Laufe des Abends vom jüdischen zum arabischen weiter ins christliche Idiom. Wie eng verknüpft sind diese Kulturen, wie furchtbar ist es, wenn sie sich nicht verstehen. Die Trauer, mit der wir heute leben existiert bereits seit Jahrhunderten und doch war zwischen diesen Kulturen Harmonie möglich.